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Németország – Légvezeték építése – Netzverstärkung Mecklar - Vieselbach Montage-/Demontageleistungen zur Umbeseilung der 380-kV-Leitung Mecklar – Vieselbach 449/450/454

50Hertz Transmission GmbHVokietijaPaskelbta 2026-08-03
Nenurodytas galutinis terminas

Aprašymas

Der AG plant im Rahmen der Energiewende und zur Gewährleistung einer sicheren Energieversorgung die Umsetzung des Vorhabens Nr. 12 „Höchstspannungsleitung Vieselbach – Eisenach – Mecklar; Drehstrom-Nennspannung 380 kV“ gemäß Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG). Das Vorhaben wird in zwei Abschnitte unterteilt: Abschnitt A: UW Vieselbach bis Regelzonengrenze Thüringen/Hessen (50Hertz), ca. 87 km Bestandsleitung. (Umfang dieser Ausschreibung!) Abschnitt B: Regelzonengrenze Thüringen/Hessen bis UW Mecklar (TenneT), ca. 43 km Bestandsleitung. Ziel ist die Erhöhung der Übertragungsleistung zwischen den Umspannwerken Vieselbach und Mecklar von 2.520 A auf 4.000 A. Hierzu wird die bestehende 380-kV-Freileitung 449/450/454 im Zuständigkeitsbereich der 50Hertz durch Umbeseilung mit Hochtemperaturleiterseilen (ACPS-HTLS) auf eine Stromtragfähigkeit von 4.000 A ertüchtigt. Zusätzlich sind standortgleiche Masttausche erforderlich. TenneT führt auf ihrem Trassenabschnitt parallel entsprechende Umbeseilungsmaßnahmen durch. Die Leitung verläuft durch die Thüringer Landkreise Wartburgkreis, Gotha, Erfurt, Ilm-Kreis und Weimarer Land. Grundlage für die Umbeseilung sowie den Erdseil-/LWL-Tausch ist der vorgelagerte Austausch von insgesamt 18 Masten der Y-/Z-/U-Baureihe. Der Masttausch einschließlich Übernahme der Bestandsbeseilung ist bis Juli 2027 vorgesehen und nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Gegenstand der Ausschreibung Die ausgeschriebenen Montageleistungen umfassen: - Umbeseilung der 380-kV-Freileitung 449/450/454 von Mast 134 (Landesgrenze Thüringen/Hessen) bis zum UW Vieselbach einschließlich Armaturen- und Isolatorenwechsel, - Erdseilwechsel auf LWL einschließlich Armaturenwechsel über die gesamte Trassenlänge, - vereinzelte Maßnahmen an Bestandsmasten, - Umbau der Einschleifung UW Eisenach zu einer temporären Stichlösung. 380-kV-Leitung Mecklar – Vieselbach: Die Umbeseilung betrifft die gesamte Trassenlänge von ca. 87 km zwischen Mast 134 und dem UW Vieselbach. Im Bereich Mast 353 bis Mast 358 wird auf den 380-kV-Masten der 50Hertz eine 110-kV-Freileitung der TEN mitgeführt. Diese bleibt von der Umbeseilung unberührt. Die Inbetriebnahme des neuen ACPS-HTLS-Leiterseils ist für Dezember 2029 vorgesehen. Umbau der Einschleifung UW Eisenach: Da das UW Eisenach nicht für eine Übertragungsleistung von 4.000 A ausgelegt ist, kann die bestehende Einschleifung nicht erhalten bleiben. Daher ist im Bereich der Maste 175, 176 und 1E die Errichtung einer temporären (Doppel-)Stichlösung vorgesehen. Die Finalisierung des Umsetzungskonzepts ist für Q1 2027 geplant. Die bauliche Umsetzung soll in Q3/Q4 2028 erfolgen, der Anschluss des UW Eisenach über die Stichlösung ist für Q4 2028 vorgesehen. Für die Einschleifung und die Stichlösung erfolgt keine Umbeseilung auf ACPS-HTLS-Leiterseile. Leistungsbeschreibung Montage: Die Umbeseilungsarbeiten sind an eine Ausschaltplanung gebunden, die mit den Schaltungsprämissen von TenneT sowie der Betriebsführung des UW Eisenach abgestimmt ist. Es stehen ausschließlich einsystemige Schaltungen zur Verfügung; die jeweils andere Systemseite bleibt in Betrieb. Die Vorgaben des Grobablaufplans (Anlage 17) sind zu berücksichtigen. Die Montageleistungen sind in vier Baulose gegliedert: - Baulos 1: Mast 134 bis Mast 176 einschließlich Anbindung UW Eisenach (ca. 15,2 km) - Baulos 2: Mast 176 bis Mast 248 (ca. 28,9 km) - Baulos 3: Mast 248 bis Mast 311 (ca. 24,7 km) - Baulos 4: Mast 311 bis UW Vieselbach (ca. 18,1 km) Der Seilzug des ACPS-HTLS-Leiterseils ist vorzugsweise als Bündelseilzug auszuführen, um unterschiedliches Ausrecken der Teilleiter zu vermeiden. Vor der Montage der Feldabstandshalter ist durch den Seillieferanten mittels Trolley eine Kernintegritätsprüfung an jedem Teilleiter durchzuführen. Das erforderliche Equipment wird vom Seillieferanten bereitgestellt; die Montage erfolgt durch die Montagefirma nach dessen Anleitung. Der Rückbau der Bestandsleiter- und Erdseile soll im Zuge des Seilzugs der neuen Leiter- und LWL-Seile erfolgen. Die Bestandsseile sind dabei vorrangig als Vorseile zu verwenden. Für Arbeiten unter einsystemiger Schaltung ist eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung zu erstellen.

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