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Vācija – Arhitektūras, būvniecības, inženiertehniskie un pārbaudes pakalpojumi – 26E127020 - NW-FVA - Ersatzbau Umweltlabor und Umnutzung

Land Niedersachsen vertreten durch das Staatliche Baumanagement NiedersachsenVācijaPublicēts 2026. g. 06. aug.
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Apraksts

Zeme Latvijas beabsichtigt einen Ersatzneubau für das Gebäude 1 der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen sowie den Umbau des bestehenden Laborgebäudes 2 in ein reines Verwaltungsgebäude umzusetzen. Die landeseigenen, bereits mit Bestandsbauten versehenen Flächen an der Grätzelstraße in Göttingen stehen zur Bebauung zur Verfügung. Die Erschließung der Liegenschaft erfolgt von der Grätzelstraße. Die Bestandsbebauung aus mehreren Gebäudeteilen wurde in unterschiedlichen Baujahren erstellt. Die genauen funktionalen Verknüpfungen sind bei der späteren Bearbeitung abzustimmen. Die gewünschten Beziehungen der bestehenden und neuen Funktionseinheiten werden im Zuge der Planung ausführlich durch den Nutzer dargelegt. Für das Gebiet um die Grätzelstraße in Göttingen wurde bisher kein Bebauungsplan erstellt. Somit wird das Bauvorhaben nach § 34 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) bewertet. Auf folgende zusätzliche Rahmenbedingungen wird hingewiesen: In direkter Nachbarschaft zur Liegenschaft liegt der denkmalgeschützte Bereich des Levin'schen Parks. Die bisher bestehenden Parkplätze der NW-FVA müssen nach Erstellung des Ersatzneubaus in gleicher Anzahl nachgewiesen werden. Die Anbindung zwischen dem Ersatzneubau und dem bestehenden Gebäude 2 ist mit größtmöglicher Nutzungsvariabilität zu planen. Für die Vernichtung der Außenanlagen (Bäume) sind Ausgleichsmaßnahmen zu schaffen. Das Raumprogramm ist den Unterlagen beigefügt. Im Ersatzneubau sollen alle Laborflächen untergebracht werden. Die nicht zum Labortrakt gehörenden Verwaltungsflächen werden im Bestandsgebäude 2 eingeplant. Die genaue Ablauforganisation wird im Zuge der Planung durch den Nutzer erörtert. Die Baukosten, Kostengruppe 200 - 600 (ohne 610) nach DIN 276, sind "gedeckelt" und dürfen für den Neubau maximal 26,27 Mio. EUR, inkl. 19% Mwst. nicht überschreiten. Die Maßnahme ist mit der BIM-Methode umzusetzen. Die BIM-Anforderungen sind den Austausch-Informationenanforderungen (AIA) sowie weiteren, ergänzenden Anlagen zu entnehmen. Für Umsetzung der BIM-Methode steht ein BIM-Manager zur Verfügung. Die Zuarbeit durch die Fachkoordination ist erforderlich. Die Entwicklung eines wirtschaftlichen und kostengünstigen Konzeptes ist vorrangiges Ziel. Es sind ganzheitliche Grundsätze zum nachhaltigen Planen und Bauen, Betreiben und Unterhalten sowie zur späteren Nutzung der Liegenschaft zu berücksichtigen. Generell sind kostengünstige, industriell gefertigte Serienprodukte einzusetzen. Es sind nur Materialien und Baukonstruktionen zu verwenden, deren bauaufsichtliche Zulassungen geregelt sind. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

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