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Németország – Földkitermelési és talajmozgatási munka – Umbau eines Industriedenkmals - Wartburgarena O1Friedrich-Naumann-Straße 8, 99817 Eisenach

Stadtverwaltung EisenachNiemcyOpublikowano 26 sie 2026
42 dni pozostało

Opis

Die Stadt Eisenach beabsichtigt die Errichtung einer neuen Sport- und Veranstaltungshalle innerhalb des Bauvolumens eines leerstehenden Fabrikgebäudes auf dem Gelände des ehemaligen Automobilwerks Eisenach (AWE). Die multifunktionale Dreifeld-Sporthalle soll für den Schul-, Vereins- und Wettkampfsport sowie für Veranstaltungen genutzt werden und über insgesamt etwa 4.000 Zuschauer- bzw. Besucherplätze verfügen. Die ausgeschriebenen Leistungen schließen an die separat vergebenen Maßnahmen zur statischen Sicherung des westlichen Bestandsriegels sowie an den Abbruch der übrigen Bestandskonstruktion ab Achse B an. Gegenstand der Ausschreibung ist die Herstellung des Rohbaus für den Neubau in den Achsen B′ – K‘ einschließlich der zugehörigen Erd-, Gründungs-, Stahlbeton-, Fertigteil-, Mauerwerks- und Abdichtungsarbeiten. Bestandteil der Leistung sind außerdem die Grundleitungen der Gebäudeentwässerung, die vorgezogene Medienverlegung im unmittelbaren Gebäudeumfeld sowie die mit dem Rohbau verbundenen Erdungs- und Elektroeinlegearbeiten. Der Neubau umfasst eine Grundfläche von rund 5.500 m². Im Zentrum befindet sich die Sport- und Veranstaltungshalle mit vierseitig umlaufenden Tribünen. Nördlich und südlich schließen Lager-, Sanitär- und Technikbereiche an. Den östlichen Gebäudeabschluss bildet ein dreigeschossiger Funktionsriegel mit Umkleide- und Waschräumen (EG), einem Mehrzwecksaal (1. OG) sowie Logenbereichen (2. OG). Zwei Treppenräume und ein Aufzugsschacht ergänzen diesen Gebäudeteil. Die bereits im westlichen Bestandsriegel neu hergestellten Treppenräume sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.Die Tragkonstruktion des Neubaus wird als eigenständig standsichere und ausgesteifte Stahlbetonskelettkonstruktion hergestellt. Sie besteht im Wesentlichen aus Stahlbetonstützen, tragenden und aussteifenden Stahlbetonwänden, Geschoss- und Podestdecken sowie teilweise großformatigen Unter- und Überzügen. Die Hallenaußenwände werden als Stahlbetonstützenkonstruktion mit dazwischenliegenden Wandausfachungen bis zu einer Höhe von etwa 17,50 m ausgebildet. Größere Bereiche der Stahlbetonflächen werden in Sichtbetonqualität ausgeführt.Die Geschoss- und Tribünentreppen sowie die Sitz- und Stehtribünen werden überwiegend aus Stahlbetonfertigteilen hergestellt. Ergänzend sind nichttragende Kalksandsteinwände sowie umfangreiche Stahl-, Bewehrungs- und Verbindungseinbauteile einschließlich Binder- und Riegelauflager, Rückbiege- und Schraubanschlüssen sowie konstruktiven Anschlüssen an den verbleibenden Bestandsriegel herzustellen. Die Gründung erfolgt über Einzel- und Streifenfundamente, Gründungs- und Bodenplatten sowie örtlich tieferliegende Stahlbetonkonstruktionen. Die Gründungssohlen liegen in den Regelbereichen etwa 1,50 bis 2,00 m unter Geländeoberkante; im Anschlussbereich an den Bestandsriegel entlang Achse B′ liegen Teilbereiche bis etwa 3,50 m unter Gelände. Der wesentliche Hallenbereich ist nicht unterkellert. Zwischen Baugrund und Gründungsbauteilen werden umfangreiche Schotterpolster, Baugrundverbesserungen und unbewehrte Betonauffüllungen hergestellt. Der Auftragnehmer übernimmt die vorbereitete Baugrube und führt die noch erforderlichen Rest-, Fein- und Fundamentaushubarbeiten aus. Die Bodenplatten und Gründungsbauteile werden teilweise als WU-Stahlbetonkonstruktionen ausgeführt. Die erdberührten Bauteile sind entsprechend den ausgeschriebenen Abdichtungssystemen gegen Wasser zu schützen. Ergänzend zu den als WU-Konstruktion („Weiße Wanne“) ausgeführten Stahlbetonbauteilen sind unter anderem bituminöse Außenwandabdichtungen, Perimeterdämmungen, Frischbetonverbundsysteme (FBVS) im Bereich von Bodenplatten und Fundamenten sowie geeignete Fugensicherungssysteme vorgesehen.Im Bereich des Spielfeldes wird die etwa 2.600 m² große und ca. 50 cm starke Bodenplatte aus bauablauftechnischen Gründen erst nach Montage und Abdichtung des Hallendachtragwerks hergestellt. Eine weitere Besonderheit des Bauablaufs stellt die bauzeitlich erforderliche Hallendurchfahrt dar. Diese bleibt zunächst für die Montage des Dachtragwerks offen und wird erst im weiteren Bauablauf geschlossen. Der nachträgliche Lückenschluss umfasst unter anderem den Schotteraufbau, die Fundamente und Bodenplatte, die aufgehenden Stahlbetonbauteile, die Decke sowie die zugehörigen Tribünenbereiche. Die hieraus resultierende abschnittsweise und zeitlich versetzte Herstellung der Rohbaukonstruktion ist Bestandteil der ausgeschriebenen Leistungen. Zum Leistungsumfang gehören ferner die Schmutzwasser-, Fettabwasser- und Regenwasserleitungen unterhalb der Bodenplatte und im unmittelbaren Gebäudeumfeld einschließlich Schächten, Anschlüssen, Erdarbeiten, Prüfungen und Dokumentationen. Das Niederschlagswasser der Dachflächen wird über ein separates Leitungsnetz zur Vorflut Hörsel geführt. Weiterhin sind im angrenzenden Außenbereich vorgezogene Medien- und Entwässerungsleitungen einschließlich der erforderlichen Erd- und Schachtbauarbeiten herzustellen.Bestandteil der Rohbauleistungen sind außerdem die Ring- und Fundamenterdungsanlage sowie die für die spätere Elektroinstallation erforderlichen Betoninstallationsrohre, Installationsdosen und Verbindungskästen sowie gas- und druckwasserdichte Kabel- und Leitungseinführungssysteme.

Kody CPV

Excavating and earthmoving workEarthmoving workStructural shell workMasonry and bricklaying workConcrete workReinforced-concrete work

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Contains data from Tenders Electronic Daily (TED), © European Union, ted.europa.eu — CC BY 4.0.

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