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Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Maßnahme B52HE151500001 - Neubau eines norbayerischen Hochleistungsrechenzentrums (NHR) - Baulogistikplanung LPH 8

Staatliches Bauamt Erlangen-NürnbergTysklandPublicerad den 03 nov. 2026
29 dagar kvar

Beskrivning

Neubaus eines Hochleistungsrechenzentrums bestehend aus zwei Gebäuden, Rechnergebäude (RG im f.) und Betriebsgebäude (BG im f.), die über eine Brücke im Obergeschoss miteinander verbunden sind sowie den notwendigen Erschließungsmaßnahmen (komplette technische Erschließung). Die Übergabe und Inbetriebnahme der Gebäude soll bis spätestens 2030 erfolgen. Der Auftrag enthält die baulogistische Bauüberwachung während der Ausführungsphase, LPH 8. Parallel zu diesen Baumaßnahmen erfolgen in unmittelbarer Nähe eine weitere Erschließungsmaßnahme mit Parkhausneubau, das Wärmepumpengebäude der ESTW und der Neubau eines Chemiegebäudes (Chemikum II). Alle Baumaßnahmen zusammen können zu Engpässen in der Baustelleneinrichtung und der Erschließung der Baustellen führen, da sich Bauabläufe tangieren und Straßenabschnitte gesperrt werden. Im Falle des Chemikums II, NHRs und der Erschließung Nikolaus-Fiebiger-Straße verlaufen die Baustellen parallel. Neubau eines nordbayerischen Hochleistungsrechenzentrums („NHR“) bestehend aus drei Teilbaumaßnahmen. Im 1. Bauabschnitt ist die Errichtung eines nicht öffentlich zugänglichen Rechnergebäudes („RG“) und eines Betriebsgebäudes („BG“) geplant sowie die Herstellung der notwendigen Erschließung und der Ausbau des bisherigen Datennetzes. Langfristig ist in einem 2. Bauabschnitt die Erweiterung des Betriebsgebäudes vorgesehen (nicht Teil dieser Maßnahme). Das RG dient zur Unterbringung der Rechner und Netzwerke für den allgemeinen Hochschulbetrieb sowie der Hochleistungsrechner (HPC) inkl. der technischen Infrastruktur. Das BG dient zur Unterbringung des Personals und der Funktionen, die direkt mit dem Betrieb der Rechner zusammenhängen. Das Betriebsgebäude soll so angeordnet und geplant werden, dass eine Erweiterung in einem späteren 2. Bauabschnitt sinnvoll möglich ist. Die beiden Gebäude werden gesondert an jeweils einen Generalplaner vergeben. Schnittstellen sind im weiteren Planungsverlauf mit den beiden Generalplanern der Hochbaumaßnahmen und dem Planer für Ingenieurbau und Verkehrsanlagen sowie Freianlagen abzustimmen. Der gesamte Daten- und Informations- und Kommunikationsfluss erfolgt über eine gemeinsame Datenumgebung (CDE). Diese wird vom Bauherrn für die Projektlaufzeit beschafft und betrieben. Die Planung der nachfolgend beschriebenen Baulogistik wird ohne Anwendung der BIM-Methode durchgeführt. Im Projekt gibt es einen weiteren Baulogistikplaner, der die Firmen jeweils in das Baulogistikhandbuch NHR einweist und 2-wöchentlich dessen Umsetzung kontrolliert. Der Umgriff der gesamten Baulogistik umfasst das Baugrundstück NHR (RG und BG) und die gesamte Nikolaus-Fiebiger-Straße sowie die zugehörige Baustelleneinrichtungsfläche. Die zu beplanende Fläche NHR beträgt 16.000 m² Erschließungs- mit Grundstücksfläche und 2.400 m² NUF 1-6 der Gebäude. In die baulogistischen Planungen ist der Neubau Chemikum II, der Umbau des Knotenpunktes Erwin-Rommel-Straße, Kurt-Schumacher-Straße und Cauer- sowie Schottkystraße einzubeziehen.

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