Deutschland – Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste – 10001623-Technical Assistance to implement gender-responsive solid waste management / circular economy and green public spaces in India
Beschreibung
Das Projekt "Gender in Smart Cities / Resilient Urban Development: Gender and Digital Approaches as drivers for sustainable growth and recovery in Cities" (GRC) wird von der GIZ in Indien im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie des politischen Partners, dem Ministerium für Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten (MoHUA), umgesetzt. Das Projekt wird in drei Partnerstädten in Indien umgesetzt: Guwahati in Assam, Kochi in Kerala und Faridabad in Haryana. Das Projekt GRC konzentriert sich auf zwei kommunale öffentliche Dienstleistungen: Abfallwirtschaft (AW) / Kreislaufwirtschaft (KW) und sichere und grüne öffentliche Räume. Kontext Indiens wirtschaftliche Transformation ist eine Geschichte, die hauptsächlich von seinen Städten geprägt wird. Indische Städte fungieren als mächtige Hubs für nachhaltiges Wachstum, indem sie Innovation vorantreiben, inklusive Wirtschaften schaffen und Zusammenarbeit fördern, um Entwicklungsziele zu erreichen. Dies geschieht durch die Entwicklung intelligenter städtischer Politik, Investitionen in grüne, klimaresiliente Infrastruktur, Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen und Nutzung von Technologie für eine bessere Ressourcenverwaltung. Durch die strategische Bewältigung städtischer Herausforderungen mithilfe integrierter und interdisziplinärer Lösungen können Städte Wohlstand erzielen, während sie den Umwelteinfluss minimieren und die Lebensqualität für ihre wachsenden Bevölkerungen verbessern. Ziel In ausgewählten Städten in Indien profitieren Frauen und Mädchen als Nutzerinnen oder Anbieterinnen von klimaresilienten, kommunalen öffentlichen Dienstleistungssystemen in den Bereichen Abfallwirtschaft (AW) / Kreislaufwirtschaft (KW) sowie von sicheren und grünen öffentlichen Räumen. Ansatz 1) Verbesserung der Evidenzbasis Das Projekt zielt darauf ab, die Daten- und Wissensbasis für die Bereitstellung klimaresilienter kommunaler öffentlicher Dienstleistungen zu verbessern. Dies basiert auf den folgenden Wirkungsannahmen: Auf der Grundlage einer gestärkten Zusammenarbeit zwischen den für die Dienstleistungsbereitstellung relevanten Akteuren wird die Evidenzbasis (Wissens- und Informationsbasis) verbessert, insbesondere in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit (insbesondere Berücksichtigung der Bedürfnisse von Frauen und Mädchen), Umweltschutz und Ressourcenschutz sowie Klimaresilienz (insbesondere Nutzung des Anpassungspotenzials, z. B. durch Begrünung und Reduzierung illegaler Abfallentsorgung in öffentlichen Räumen) ausgewählter Dienstleistungen. 2) Entwicklung Praktischer Modelle Das Projekt zielt darauf ab, praktische Modelle zu entwickeln, in denen Frauen und Mädchen als Nutzerinnen und Anbieterinnen von der Verbesserung klimaresilienter, kommunaler öffentlicher Dienstleistungen in den Partnerstädten profitieren. Diese praktischen, replizierbaren Ansätze können verschiedene Elemente wie Standardbetriebsverfahren (SOPs), Handouts, Geschäftsmodelle, Schulungsmodule usw. umfassen. Im Rahmen von Demonstrationsprojekten in den Partnerstädten in den Bereichen a) AW / KW und b) Begrünung und Verbesserung der Sicherheit in grünen öffentlichen Räumen werden innovative Ansätze zur Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit, des Umweltschutzes und Ressourcenschutzes sowie der Klimaresilienz ausgewählter Dienstleistungen getestet und validiert. Auf der Grundlage dieser Umsetzungserfahrung sollen skalierbare praktische Modelle / Transferpakete entwickelt und zur weiteren Anwendung und Institutionalisierung im Rahmen der Aufskalierung an andere Städte weitergegeben werden. 3) Stärkung der Kapazitäten Das Projekt zielt darauf ab, die relevanten Stakeholder für die Umsetzung der Demonstrationsprojekte und praktischen Modelle zu stärken und zu befähigen, um die Verbesserung klimaresilienter kommunaler öffentlicher Dienstleistungen sicherzustellen. Die Kapazitäten von Beamten und Experten relevanter Institutionen (insbesondere Kommunalverwaltungen und Landesbehörden) sowie Frauen in der kommunalen öffentlichen Dienstleistungsbereitstellung (z. B. Frauenselbsthilfegruppen oder Unternehmerinnen) führen sowohl zu fundierteren Entscheidungen als auch zur Umsetzung praxisorientierter Maßnahmen, die die Klimaresilienz, Geschlechtergerechtigkeit, den Umweltschutz und Ressourcenschutz kommunaler öffentlicher Dienstleistungen nachhaltig verbessern.
CPV-Codes
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