Germany – Construction work – Großwärmespeicher Nossener Brücke - Los 2 Hochbau und Tiefbau
Description
Die SachsenEnergie AG (nachfolgend SE) betreibt das Zentrale Fernheiznetz (ZFHN) der Stadt Dresden. Zur Wärmebereitstellung werden an drei zentralen Standorten Heizkraftwerke, ein Druckwärmespeicher, Elektrodenheizkessel und verschiedene dezentrale Wärmepumpen betrieben. Im Rahmen der angestrebten Dekarbonisierung soll der Anteil regenerativer Wärmeerzeugung durch den Zubau von weiteren Wärmepumpen- und Elektrodenheizkesselkapazitäten deutlich erhöht werden. Vor diesem Hintergrund möchte die SE eine atmosphärische 2-Zonen Großwärmespeicheranlage am Standort des HKW Nossener Brücke / östlich der Fabrikstraße errichten lassen. Die Großwärmespeicheranlage wird ein Nutzvolumen von 50.000m³ Heißwasser und eine Speicherkapazität von 2800-3000 MWh aufweisen. Die Lade-/Entladeleistung von minimal 10 MWth. bis maximal 150 MWth. soll realisiert werden. Die maximale Vorlauftemperatur des Speichers wird 115 °C betragen. Die Großwärmespeicheranlage besteht aus einem Wärmwasserbehälter ca. 60m hoch mit einem Außendurchmesser inkl. Fassade von ca. 41m. Der Behälter wird mit zwei Rohrleitungen (Vorlauf und Rücklauf) über eine Rohrbrücke mit der Pumpenhalle B25m x L31m x H13,4m verbunden. In der Halle befinden sich im Erdgeschoss die Pumpen und im ersten 1. OG auf einer Gitterrostebene der Vorlauf- und Rücklaufverteiler. Der Vorlauf und Rücklaufverteiler wird über einen Fernwärmekanal unter der Pumpenhalle bis zum Bestandskanal Ammonstraße angeschlossen. Die Steuerung/Leittechnik und die elektrische Erschließung ist im Schaltanlagenanbau der Pumpenhalle untergebracht. Der Standort bietet für den Bau und die Integration der Anlage besonders günstige Voraussetzungen: - vorhandene elektrische Leistungsversorgung auf Mittelspannungsebene - bestehender Anschluss an das Fernwärmenetz - verfügbare bebaubare Flächen und grundsätzlich gegebene Genehmigungsfähigkeit - Synergien bei Betrieb und Instandhaltung durch räumliche Nähe zu Bestandsanlagen und bestehendem Betriebspersonal am Kraftwerkstandort Nossener Brücke Der Großwärmespeicher soll spätestens 2030 in Betrieb gehen.
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